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Seit 1980 fahre ich Rennräder, regelmäßig im Triathlon-Wettkampf, regelmäßig bei harten Trainingskämpfen bei uns in der Eifel oder rechtsrheinisch, regelmäßig einige tausend Kilometer im Jahr. Normale Stahlrahmen, Columbus SL, wunderschöne Verarbeitung, Aluminium in ausgefuchster Qualität und Verarbeitung, noch mal Gewichtsersparnis mit Karbongabel, diese zunächst mit Stahlschaft, in oversized dann mit Aluminiumschaft, dann als Vollkarbon. Es wurde immer leichter, bei meinem letzten Alu-Rahmen und bei den SuperLeichten Stahl-Rahmen merkte man dann doch, dass zugunsten des Gewichts auf Fahrstabilität verzichtet wurde. Dieses schwankende Gefühl bei den bekannten Bodenwellen am Rheinufer... man kannte es, man steuerte es gefühlvoll aus. Lenkerflattern bei bestimmter Geschwindigkeit bergab - ok, es gehörte dazu, Knie ans Oberrohr, dann war Ruhe. Die Carbon-Rahmen kamen auf, zunächst einzelne Vorreiter, wenig Gewichtsvorteil aber teuer! Die Entwicklung, auch z.B. durch Formel 1-Technik beeinflusst, ging weiter - die Vollkarbongabeln in 1 1/8-Zoll wogen weniger als die Hälfte einer klassischen Stahlgabel und hielten allen Belastungen stand. Natürlich erfordert neues Material entsprechende Umsicht bei der Montage! Die Karbon-Hinterbauten an den italienischen Luxus-Maschinen brachten keinen Steifigkeits- oder Gewichtsvorteil, andererseits eine besondere Optik, das Auge fährt mit, wem es gefällt: in Ordnung. Dann kam Kuota! Die Prospektwerte stimmten, die Zeit war reif, der Preis fand sich auch in Bereichen, die man für ein edles Rad bereit war auszugeben, also ein Herz gefasst und ausprobiert. Den Hinguck-Test bestanden die Rahmen sofort! Hier kann man wieder, wie bei den klassischen Stahlrahmen, mit dem Auge spazieren gehen. Eine völlig andere Technik als „damals", aber bei Kuota ist wieder nachzuvollziehen, wie ein Rahmen im Detail entsteht. Die komplette Struktur der Karbonmatten bleibt sichtbar, es wird nicht geschliffen oder überlackiert. Den Mut und das Selbstbewusstsein muss ein Hersteller erst mal aufbringen!
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Die Alu-Rahmen lassen dem Rahmenbauer ja nur noch wenig Spielraum. Rohr - Schweißnaht - Rohr, das ist es. Ein paar besondere Rohrquerschnitte, damit man sich von der Konkurrenz unterscheidet, na ja. Aber in Karbon gibt es neue Möglichkeiten. Z.B. eröffnet die Monocoque-Bauweise, also das Bauen des Rahmens nicht aus Rohren, die durch muffenähnliche Bauteile an den Knotenpunkten verbunden sind, sondern aus größeren Formen, die dann miteinander zu einer Einheit verklebt werden, eine freie und der Anforderung angepasste Formgebung. Ich hätte es nicht für möglich gehalten! Abends montierte ich noch bis in die Dämmerung, um dann den gewohnten Heimweg als Testfahrt zu nehmen. Die Bodenwellen waren dieselben wie am Vortag, das leichte Schlingern hatte ich noch im Gefühl, aber da war keine Unruhe mehr, das Rad folgte dem eingeschlagenen Weg, als ob man auf Schlittschuhen fährt! Die schnellen Abfahrten mit der Kurve am Ende: nie konnte ich zielgenauer die Ideallinie ansteuern. Die Beschleunigung im Wiegetritt: kein weiches Gefühl mehr, es geht nur noch nach vorne! Und dazu eine Leichtigkeit, die einfach ein Erlebnis ist! Mittlerweile assoziiere ich das Kunststoff-Geräusch, das die vom Vorderrad hochgeschleuderten Steinchen am Unterrohr schon mal machen, mit Leichtigkeit, Steifigkeit und Stabilität. Und weil ich davon ausgehe, dass dieses Erlebnis auch andere nicht für möglich halten, bzw. um anderen dieses besondere Erlebnis zu ermöglichen, bieten wir hier im Laden die Möglichkeit zur Probefahrt. Es stehen stets drei „Kuota" zur Verfügung! Mit besten Empfehlungen, Bruno Hoenig
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